Eine schier unermessliche Zahl von Pilgern war am „Hohen Frauentag“, dem Hauptfest des Frohnbergfestes, dem Patrozinium „Mariä Himmelfahrt auf den Frohnberg gekommen.
Pfarrer Dr. Christian Schulz konzelebrierte mit dem Hahnbacher Ruhestandsgeistlichen Hans Peter Heindl und dem aus Süß stammende Pfarrer Herbert Rösl am Freialtar mit dem Gnadenbild. Der Männergesangsverein Hahnbach unter Jana Müller umrahmte festlich und stimmgewaltig die Eucharistiefeier.
In seiner Predigt erinnerte Pfarrer Dr. Schulz daran, dass man – nicht nur Kinder – mit einem Lächeln zum Lächeln bringen könne. Bei Maria werde eine „Grundgüte“, welche Frieden und Ruhe ausstrahle in ungezählten Kunstwerken deutlich. Diese anzuschauen bewirke auch „Anschauungen“, welche den Betrachter prägen könnte, betonte der Seelsorger.
Trotz vieler „Verstörungen“ im Leben Marias, vom „Erschrecken bei er Berufung“ bis hin zum Schmerz unter dem Kreuz blieb die „Tochter und Mutter Gottes“ tief in ihrem Herzen gelassen, ja heiter, um in der Auferstehung Jesu und ihrer Himmelfahrt das zu erreichen, was „uns allen blüht“.
Durch Maria aber scheine Jesus hindurch, der erbarmende Gott, den auch wir, so wie Maria, empfangen dürfen. „Geben Sie heute wenigstens ab und zu das Strahlen des Antlitzes Marias weiter“, postulierte der Hahnbacher Pfarrer, „damit es auf andere abfärbt und letztendlich die Liebe und das Leben siegt“.
Pfarrer Dr. Schulz segnete am Schluss noch die traditionellen Kräuter- und Blumensträuße, welche auf „Gottes Liebe und Fürsorge für uns in der Natur“ hinweisen.

Unüberschaubar war die Zahl der Gläubigen an Mariä Himmelfahrt auf dem Frohnberg
Gewohnt stimmgewaltig umrahmte der Männergesangverein den Gottesdienst am Hochfest
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