Bischof Dr. Dr. Klaus Küng am Frohnberg

Geschrieben von M. Moosburger

Glanzvoller Höhepunkt des Bergfestauftakts war der Sonntagvormittag mit Bischof Dr. Dr. Klaus Küng aus St. Pölten, welcher 1997 in Vorarlberg Pfarrer Dr. Schulz zum Priester geweiht hatte. Perfekt umrahmte der Gemischte Chor mit Bläsern unter Andreas Hubmann das von ungezählten Pilgern aus Nah und Fern besuchte Pontifikalamt am Freialtar.
Die vielen intensiven sicht- und unsichtbaren Festvorbereitungen endeten am Samstagabend mit dem Kreuzweg zum Berg und dem ersten Gottesdienst. Erstmals grüßte vom Ambo ein Farbdruck der Gnadenmadonna und neben dem Freialtar erinnerte ein Paravent an das päpstliche Jahres- und das diesjährige Bergfestthema „Barmherzig wie der Vater“.
Musikalisch perfekt waren die Chöre zum Fest, angefangen von Eviva, über den Gemischten Chor, die Singgemeinschaft St. Jakobus, den Männergesangverein und den Kirchenchor Ursulapoppenricht.
Dr. Schulz betonte, dass „das Mitleid Jesu die Zusammenfassung der barmherzigen Hinwendung Gottes zu allen Menschen“ sei. Wie er, selbst Judas, „niemanden hängen“ lasse, sondern in den Himmel tragen will, so sollten eigentlich alle dies gegenseitig „in Verantwortung für die Zukunft“ tun.
„Vergebung ist das zentrale Thema Jesu“ wusste Bischof Küng in seinem Ponitifikalgottesdienst am Sonntag. In der Beichte könne man Friede, Mut und neue Gottverbundenheit erfahren. Das priesterliche „Gehe hin in Frieden“ bewirke nicht selten ein „Wieder-Aufstehen“, einen „Neuanfang ohne Nachtrag“ für ein „frohes, versöhntes, freudiges Leben in Fülle“. So wirke die „Sauberkeit der seelischen Atmosphäre“ wie eine „Heilsalbe“, die „göttliches Geschenk“ sei.

Pontifikalgottesdienst am Frohnberg mit Bischof Dr.Dr. Klaus Küng

Der Bischof bei seiner Festpredigt am Ambo des Freialtars
Der gemischte Chor unter Andreas Hubmann umrahmte den Pontifikalgottesdienst