Die Mär vom "Frohnberggeist"

Erstellt: 16. August 2015 Veröffentlichungsdatum
Geschrieben von M. Moosburger

„Schau mal, der Frohnberggeist ist da“, erkannten schnell Annika und Fabian auf dem Frohnberg und tatsächlich taucht dieser zurzeit zwischen 15 und 16 Uhr dort auf.

Der Frohnberggeist an der Wand

Vielen Hahnbachern ist er allerdings noch gar nicht bekannt, denn nur „Eingeweihte“ entdecken die expressiven Schatten an der Wand der Frohnbergkirche. „Kenner“ meinen gar in dem Profil Richard Wagner zu erkennen und schon gibt es ein Lied des Sulzbacher Trios Herzblut zu dem eigenartigen „Schatten an der Wand“.
„Erika, der Frohnberggeist ist da“, lautet der Titel des Liedes, welches die frisch erfundene Geschichte eines Eremiten auf dem Frohnberg erzählt, der an der Himmelstür abgewiesen worden ist.
Nach dem Genuss von ein paar Bier vermeinte das Trio sogar den Geist des Eremiten sprechen zu hören. Er verlange, so die Musiker, von seinen Beobachtern den „Kirchgang nicht zu vergessen“ und „sich mit Gott zu versöhnen“.
Auch soll er erwähnen, dass seine Klause an der Stelle des jetzigen Wirtshauses gestanden habe und man dort auf ihn zu trinken habe. Er würde dann als Zeichen seiner Befreiung auch die entstandene Rechnung bezahlen. Dies wäre dann die „Erlösung“, die aber bislang offensichtlich noch nicht eingetreten ist
So wird man wohl den „Frohnberggeist“ weiter zu sehen bekommen und auch seine Getränke bei der Wirtin Erika selber bezahlen müssen.