Gottesdienst mit vielen Senioren gefeiert

Erstellt: 14. August 2015 Veröffentlichungsdatum
Geschrieben von M. Moosburger

Ein eigener Gottesdienst in der Frohnbergwoche ist den Senioren gewidmet. Der Ruhestandsgeistliche Hans-Peter Heindl war Hauptzelebrant und Prediger. Mit ihm am Altar waren die Mitpriester Norbert Götz, Konrad Kummer, Antony Khokhar und Johann Wutz, sowie der Diakon Dieter Gerstacker. Pfarrer Dr. Christian Schulz und Bärbel Iberer, die Seniorenbeauftragte der Pfarrgemeinde, begrüßten alle herzlich. Die sieben Hahnbacher Sänger umrahmten sonor, gekonnt und sicher die Feier, Renate Werner begleitete an der Orgel den Volksgesang.
„Maria, Mutter der heiligen Hoffnung, selige Jungfrau, leuchte hier auf Erden als sicheres Zeichen, Morgenröte unseres Heils und Hoffnung der ganzen Welt.“ begann der Ruhstandgeistliche. „Christsein heißt: dem Himmel entgegenreifen“, wie die Ernte in einem wachsenden Glauben hinein die „Scheunen Gottes“, erklärte er weiter. Das Alter führe für Christen in zweifacher Hinsicht zu einer Wende. Einmal der des irdischen Lebens, aber zu Gott hin. Dieser aber „nehme das Leben nicht, sondern wandle es“.
Gott werde sehr wohl „retten, was alles gut war“ und ein gläubiges Herz wird dann wie Jesus an seinem dankbaren Feierabend sagen können: „Herr, in deine Hände lege ich meinen Geist“. Wer glaubt, wisse tief in seinem Innern, dass man sein Leben, welches von Gottes väterlicher Sorge stets begleitet war, in die Barmherzigkeit des Herrn legen könne.
So werde das Sterben zur Geburt zum wahren und eigentlichen Leben ohne Schranken, da diese für Gott nicht existieren. Dies, so Heindl, sei nicht unlogisch, nur „unvorstellbar“. Mit Paulus dürfe man aber sicher sein “nichts und niemand kann uns trennen von der Liebe Gottes“.
Ein gutes Symbol sei hier auch der Kreuzstab, welches die Benediktiner bei ihrer 50jährigen Profess bekommen. An „Jesus als Pilgerstab“ könne ein Jeder sich immer wieder aufrichten und „dankbar und gelassen“ singen:“ Was Gott tut, das ist wohl getan, es bleibt gerecht sein Wille.“ und „ Er wird mich erhalten, drum lass ich ihn nur walten.“
Der Ruhestandsgeistliche segnete am Ende der nachmittäglichen Eucharistiefeier noch die vorbereiteten 900 Frohnberghörnchen, welche von allen gerne angenommen wurden.

Die Hahnbacher Sänger überzeugten mit ihrem sonoren und sicheren Vortrag.
Hahnbachaer Sänger am Frohnberg

Am Altar waren Norbert Götz, Johann Wutz, Hans-Peter Heindl, Dieter Gerstacker, Antony Khokhar und Konrad Kummer.
Zelebranten bei den Senioren

Gerne wurden 900 gesegnete Frohnberghörndl von den Gottesdienstbesuchern aus Nah und Fern angenommen.
Verteilung der Frohnberghörndl