Jugendgottesdienst mit großer Beteiligung

Erstellt: 17. August 2014 Veröffentlichungsdatum
Geschrieben von M. Moosburger

„Du hast nur ein Leben, es lohnt sich, es gut zu leben“ und „bei ihr machte das Christentum Sinn“, fasst Dr. Christian Schulz die Präsentation der seligen Chiara Badano zusammen. Den Jugendgottesdienst in der mit den drei Fahnen des KBV, der Mädchengruppe und der KLJB Iber geschmückten Wallfahrtskirche begleiteten bestens die „Voices“ unter Irene Klier und Christof Weiß an der Orgel.
Die Pfarrer Dr. Schulz und Hans Hertl konzelebrierten auf dem Frohnberg vor einem großen Bild der Chirara Badano den Gottesdienst für Jugendliche und Junggebliebene.

Der Ortspfarrer Dr. Schulz stellte Chiara Badano mit „jung, hübsch und heilig“ vor und betonte, dass die „innere Stärke“ dieses 19 jährigen Mädchen, das man „Luce“, also „Lichte“ nannte und „ihre eigene Art, dem Leben zu begegnen“ diese zu einer „ansprechenden Heiligen“ gemacht habe.
Marie Wawersig und Luisa Iberer trugen die Biographie der von Papst Benedikt XVI. am 25.9.2010 Seliggesprochenen vor. Das sportliche Mädchen habe täglich die heilige Messe besucht, viel gebetet und sich stets sehr hilfsbereit und großzügig gezeigt. Als der 17jährigen ein Knochentumor attestiert wurde, dem bald Chemotherapie und Operation folgten, und auch eine Bewegungslosigkeit der Beine, habe diese nie aufgehört ihren Besuchern ein leuchtendes Lächeln zu schenken. Ohne Morphium habe sie ihre Schmerzen „der Kirche und den Armen, die nicht mehr glauben können“ gewidmet.
Tief beeindruckte sie ihre ganz Umgebung, die sie magnetisch anzog und durch ihre Haltung bereits zu Lebzeiten manches Leben ändern ließ. Zwar sei es „ganz schön hart, gegen den Strom zu schwimmen“, soll sie gesagt haben, aber „mit dir und für dich, Jesus“. Auch ihr Arzt zeigte sich tief beeindruckt und meinte, dass „bei ihr das Christentum Sinn macht“. Für ihre Sterbestunde habe sie um ein weißes Kleid gebeten, mit der Begründung, dass doch „Jesus, der Bräutigam, zu mir kommt“. „Oh, komm herab du Heiliger Geist“ wünschte sie sich als Gesang für ihre Sterbestunde, welche am 7.10. 1990 nach einer qualvollen Nacht eintrat.
Ihr Grab war bald bedeckt mit Zetteln, welche ihren Beistand suchten und als ein Junge, der sich betend an sie gewandt hatte, von einer tödlichen Krankheit wunderbar geheilt wurde, betonte Papst Benedikt XVI. bei ihrer Seligsprechung, dass „die besondere Gnade Gottes ihr vorbildlich Glauben, Friede und Gelassenheit“ geschenkt habe. In den Fürbitten bat Nadine Jeschke um Badanos Kraft, sich zu trauen, auch „gegen den Strom schwimmen“, um im Alltag in Treue zu Jesus stehen zu können.

Die Gruppe "Voices" gestaltete mit ihren hellen Stimmen die abendliche Eucharistiefeier musikalisch ansprechend mit.