Mariensingen am Frohnberg

Erstellt: 15. August 2014 Veröffentlichungsdatum
Geschrieben von M. Moosburger

Der Ortspfarrer Dr. Christian Schulz begrüßte den Männergesangsverein Traßlberg und Umgebung
auf dem Frohnberg zum Mariensingen und lud alle ein „einfach da zu sein, zuzuhören und sich beschenken zu lassen“. Unter der Leitung von Hans Koller überzeugte der 19 köpfige Chor zum 44.Mal in der gut gefüllten Wallfahrtskirche.


Mit dem Lied „Abendfrieden“ von Rudolf Desch wurden alle ruhig und sonor eingestimmt, sich körperlich und seelisch auszuruhen. Jubilierend dagegen und mit Solieinsätzen kamen Otto Grolls „(Frohnberg)Glocken“ zum Schwingen und Klingen, welche betonten „schön ist diese Welt“. Ein gesungenes „Ave Maria“ von Othmar Kist war Lobpreis und Bittgebet in Einem.
Manfred Bühlers „Schenke uns deinen Frieden“ dankte Gott für das Geschenk des Lebens und bat darum, ihn am Ziel des Lebens finden zu dürfen. Ein sehr inniges Pilgerlied von Otto Fischer, dessen Text vom Männergesangverein selber stammt, erzählte von einer beseelenden Wallfahrt zu Maria.
Richard Neudecker jun. dankte Pfarrer Dr. Schulz für die Fortsetzung der seit 1970 bestehenden alljährlichen Gastfreundschaft am Hochfest „Mariä Aufnahme in den Himmel“ und wünschte „einen schönen, guten Abend“. Der Marienjodler setzte den Dank fort an Maria, die „gütige Jungfrau und Mutter des Herrn“.


Chorleiter Hans Koller überreichte eine persönliche Spende an den Hahnbacher Kirchenpfleger Konrad Huber für „unsere Frohnbergkirche“. Huber dankte herzlich und sprach auch ausdrücklich ein „Vergelt’s Gott“ für die Spende des verstorbenen Hans Weiß aus, der statt Kranzspenden lieber Zuwendungen für die Frohnbergkirche erbeten hatte. Auch Pfarrer Dr. Schulz schloss sich herzlich dankend an.
Mit dem „Dank am Abend“ von Robert Pracht wurde die „Stille des Abends“ gelobt, welche „den Geist beflügelt“ und die Hoffnung ausdrückte, dass „der Tag Schönes gebracht hat“. Das 30minütige Konzert schloss mit dem Wunsch „Gott segne uns!“, wofür die Sänger einen wohl verdienten lang anhaltenden Applaus entgegen nehmen durften.