Seniorengottesdienst mit vielen Gläubigen

Erstellt: 14. August 2014 Veröffentlichungsdatum
Geschrieben von Super User

Wohl 1000 Gläubige waren aus Nah und Fern auf den Frohnberg zum Seniorengottesdienst gekommen, den Pfarrer Hans Peter Heindl mit seinen Mitbrüdern Norbert Götz, Georg Grimm, Konrad Kummer und Johann Wutz am Freialtar zelebrierte.

Bärbl Iberer, die Seniorenbeauftragte der Pfarrei, begrüßte die vielen Pilger und verwies auf die vielen Votivtafeln, die bezeugen „Maria hat geholfen“.
Pfarrer Heindl, der Hahnbacher Ruhestandsgeistliche erinnerte an die Vita des Heiligen Bonifatius, einen Benediktinermönch, der mit viel Eifer als Winfried aus England kam und vom Papst in Bonifatius, „Einer, der Gutes tut“ umbenannt und beauftragt wurde, auf dem Festland zu missionieren und die Kirche zu reformieren und zu organisieren. Mit sehr viel Eifer sei habe er sein Möglichstes gegeben, viel Erfolg verbuchen können, aber auch zahlreiche Rückschläge einstecken müssen. Als er mit 80 Jahren im Jahr 754 an die friesische Küste zu seinen Anfängen zurückkehrte – sein Leichentuch stets im Gepäck – ist er dort überfallen und erschlagen worden.
Nahe seiner Krypta im Dom von Fulda findet seit vielen Jahrzehnten die alljährliche Bischofskonferenz statt, da sehr viele Bistümer, auch die Diözese Regensburg, ihre Existenz diesem Heiligen zu verdanken haben, so Pfarrer Heindl.
Wie Bonifatius sollten eigentlich alle versuchen, ihrer christlichen Sendung und ihrem Glauben ein Leben lang – auch trotz mancher Rückschläge - treu zu bleiben und so gut es geht, einen christlichen Alltag mitzugestalten. „Geben sie den Jahren mehr Leben“, wünschte der Seelsorger, und bemühen sie sich um einen Freundeskreis. Gesund sei es auch, Gymnastik zu betreiben, zu reisen oder Ehrenämter zu übernehmen, also so weit wie möglich aktiv zu bleiben bei Hand- oder Gartenarbeiten. Interesse an Enkelkindern und „dem Rest der Welt“ halte jung und mache zufrieden, wusste der Seelsorger. „Wer glaubt, lebt länger“ schlussfolgerte er und werde zum „Salz für die Erde und zum Licht für die Welt“.
Am Schluss wurden noch die Frohnberghörnchen gesegnet, bevor sie nach dem Marienlob mit einem freundlichen Lächeln vom Seniorenbetreuungsteam, verteilt wurden.

Wohl 1000 Gläubige waren aus Nah und Fern zur Eucharistiefeier auf den Frohnberg gekommen.

Die traditionellen Frohnberghörnchen wurden gerne angenommen und mit einem freundlichen Lächeln u.a. von Bärbl Iberer(re.) verteilt.