Seniorengottesdienst als Rückschau auf die Firmung

Erstellt: 14. August 2019 Veröffentlichungsdatum
Geschrieben von M.Moosburger

„Geballte Glaubenskompetenz“ sprach Pfarrer Dr. Christian Schulz den fast 1000 Senioren um den Freialtar auf dem Frohnberg zu. In einer persönlichen Rückschau könne man einen bewährten Glauben nicht zuletzt an den Firmriten messen, so der Seelsorger.

Eines der wichtigsten Zeichenbei der Firmung sei einmal die persönliche Anrede. Hier meine Gott einen Jeden in seiner unverwechselbaren Persönlichkeit. Seine Zusage, dass man von ihm gekannt, gewollt, geliebt und einzigartig sei, verlange aber auch ein verantwortetes Leben und wehre so mancher Verbitterung im Alter.

Der Gestus der Handauflegung habe dreierlei Symbolik. Er stehe für Gottes „Besitzergreifung“ für ein „Du bist mein“, was den Ruf zur Nachfolge impliziere. Es sei Verantwortung und Gabe zugleich, recht zu leben, gerade auch mit und in der Gemeinschaft mit Gott und Mitmenschen. Als zweites bedeute es Freundschaft. Im Berühren solle gezeigt werden, dass „Gott nicht von der Seite weicht“, man nie allein sei. Drittens verweise dieses Zeichen auch auf Schutz und Segen, der im Glauben bewahren wolle, in einer „ewigen Hoffnung, die über die Welt hinausgeht.“

Auch das Kreuzeszeichen habe eine hohe Symbolkraft, so Pfarrer Schulz. Es sei wie ein „Mal Christi“, welches auf die Stirn gezeichnet werde. Christus ähnlich zu werden beinhalte jedoch auch, Leiden auszuhalten und gleichzeitig „der Welt die Stirn zu bieten“ und zu zeigen, dass man Christ sei. Das dabei verwendete Chrisamöl stehe für Kraft und Lebensfreude, welche die Welt mitgestalten wollten und zwar in Freude und mit Genuss.

Dr. Schulz fragte schließlich, was man wohl schon verwirklicht habe, inwiefern sich die Firmung bereits bewährt habe. Noch sei für viele immer noch Zeit, tröstete er, Fehlendes zu ergänzen und intensiv zu leben. Dann dürfe man sich freuen auf eine „erfüllte Zukunft in Gott, welche alle erwarten dürfen“.

Zum Schluss des Gottesdienstes verteilte ein Team um den Seniorenbeauftragten Erich Freisinger noch geweihte Frohnberghörnchen, die gerne angenommen wurden.

Ca 1000 Senioren fanden sich zum Gottesdienst ein
 Zum Schluss gab es wieder die begehrten Frohnberghörnchen