Sonntagsgottesdienst - Pfr.Schulz schliesst seinen them. Bogen der Woche

Erstellt: 19. August 2018 Veröffentlichungsdatum
Geschrieben von M.Moosburger

Die Predigten von Dr. Christian Schulz gipfelten in seiner Predigt am letzten Sonntag auf dem Frohnberg über „… wir erwarten die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt“. Die vormittägliche Eucharistiefeier am Freialtar vor unzähligen Gläubigen umrahmte die Singgemeinschaft St. Jakobus unter Kurt Lehnerer, begleitet von Dr. Christof Weiß am E-Piano.

Der letzte Satz des Credos gelte für alle, aber auch speziell für jeden Einzelnen, so der Hahnbacher Pfarrer eingangs. Das lateinische „exspectare“ bedeute sogar merh als „erwarten“, nämlich „sehnsüchtig herbeisehnen“. Dr. Schulz betonte, dass man sogar „dies mit Recht von Gott erwarten“ dürfe. Die Auferstehung Jesu sei auch hierfür „Dreh- und Angelpunkt“. Die damalige „Begegnung der Jünger mit Jesu“ sei „kein Wiedersehen mit einem Wiederbelebten“ gewesen, sondern habe „Bedeutung für die Ewigkeit“. Auch habe sich Jesus „nicht als Geist oder Wiedergänger“ präsentiert, sondern „eine Kontinuität durch seine Wundmale und durch sein Sprechen“ bewiesen. Auch „kein mystisches inneres Bild oder eine Massenpsychose“ habe stattgefunden, sondern „von Außen kam auf die Jünger etwas Unfassbares und Unerwartetes zu“.

Benedikt XVI. habe einmal hierfür das Wort „Mutationssprung“ verwendet, da Gott etwas „vollkommen Neues für den Menschen getan und gezeigt habe“. „Diese Realität war bis dahin nicht erkennbar“ gewesen, so der Pfarrer, doch „Gott kann Neues machen und durchaus eine „vollkommen neue Dimension des Gott- und Menschseins“ bewirken.

Enorm wichtig sei auch, dass Gott dies „für uns getan hat“, den Menschen praktisch „neu geschaffen habe“. In der heiligen Taufe werde der „Tod vernichtet“ durch „diese göttliche lebensspendende Macht“ wie in einem „flüssigen Grab“. Denn Jesus habe „ein für allemal die Pforten der Unterwelt, des Bösen endgültig zertrümmert“. Seine „Hand habe Adam und damit alle ergriffen“, was am Ende der Zeit offenbar werde. Dies sei in christlicher Hoffnung „ein einzigartiges Angebot Gottes, das wirklich Sinn“ mache. Mit den Worten: „Ich erwarte mein zukünftiges Leben in der vollkommenen Anschauung Gottes, weil ich von Jesus Christus her weiß, dass er mich erwartet. Darum darf ich dies alles erwarten.“ endete die letzte Predigt des Hahnbacher Seelsorgers.

Pfarrer Dr. Schulz am Ambo