2019 Antworten auf die Frage „Frohnbergfest – woran denkt man da?“

Erstellt: 09. August 2019 Veröffentlichungsdatum
Geschrieben von M.Moosburger

Auf diese Frage antworteten

- Pfarrer Dr. Christian Schulz:



Unsere diesjährige Wallfahrtsfestwoche steht unter dem Leitwort „Himmel auf Erden – Leben aus den Sakramenten“. Doch was ist das überhaupt: ein Sakrament? Worin haben unsere Sakramente, so wie wir sie kennen und feiern, eigentlich ihren Grund? Sakramente – sind das nicht doch bloß menschengemachte Riten, die zudem in unserer Zeit ohnehin hoffnungslos veraltet und unverständlich geworden sind? Was hat es mit den sieben Sakramenten der katholischen Kirche auf sich und welche Bedeutung haben sie?
Diesen und noch vielen weiteren Fragen, die Glaubende und auch Nichtglaubende in Zusammenhang mit dem Begriff der „Sakramente“ beschäftigen mögen, soll in den kommenden Tagen nachgegangen werden. Die verschiedenen Gottesdienste und Predigten, die die Festwoche durchziehen, sind hoffentlich dafür gut, Anstoß zu geben, sich ganz persönlich mit dem eigenen Zugang zum Glauben und zu den Sakramenten auseinanderzusetzen. Im besten Falle erschließen sich die Sakramente (wieder neu) vielen als wirksame Zeichen der Liebe Gottes.

- der neue Kirchenpfleger Georg Münch:

„Wenn ich an das Frohnbergfest denke, dann empfinde ich vor allem Vorfreude auf schöne und segensreiche Tage, an denen ich mit meiner Familie und Freunden zusammen bin. In meiner neuen Aufgabe sehe und erlebe ich, welche enorm mannigfaltigen und unterschiedlichen Vorbereitungen für dieses Fest notwendig sind. So viele Freiwillige helfen dabei mit und das mit ganz viel Freude. Egal ob dies beim Putzen in oder vor der Kirche, beim Rasenmähen oder bei der Abstimmung der Lautsprecheranlage oder beim Aufstellen der Bänke ist-  und das zum Teil schon „traditionell“ seit Jahrzehnten. Diese Unterstützung bringt echte menschliche Nähe und natürlich auch viele praktische Ergebnisse, die schließlich allen Pilgern zugutekommen.
Vor allem freue ich mich wieder auf die tiefgehenden und wegweisenden Predigten und das besondere Gefühl der Gemeinschaft bei den Gottesdiensten. Hier wird das Motto: "Wer glaubt ist nicht allein" fast greifbar erfahrbar.“

- die Ministrantin Lena Gimpl:

„Seit meiner Erstkommunion bin ich Ministrantin in der Hahnbacher Pfarrei. Das Frohnbergfest aber ist für mich alle Jahre der Höhepunkt. Ich freu mich richtig, dass ich, wie die anderen Ministranten, an den Gottesdiensten mindestens dreimal mitwirken darf. Auf den Berg aber gehe ich fast alle Tage, auch um dort meine Freundinnen aus der Schule zu treffen. Es ist einfach schön, dort oben in Ruhe und ohne Stress zu plaudern. Alle Leute dort sind locker, entspannt und gut drauf. Grantige Leute habe ich dort noch nie gesehen. Super finde ich auch, dass die Woche immer in den Ferien ist und ich entweder zu Fuß oder mit dem Rad in ein paar Minuten oben und auch wieder unten bin. Für mich ist unser Bergfest, ganz logisch, einfach das Schönste weit und breit!“


- Inge Heisler (geb. Fleischmann) aus Staudt bei Montabaur:

„Das Frohnbergfest mit allem Drum und Dran hat meine Kindheit in Hahnbach nachhaltig geprägt. Seit über 20 Jahren komme ich nun schon zu diesen Wurzeln zurück. Ich tanke dabei richtig seelisch und körperlich auf. Wenn ich das erste Mal wieder die Stapferla (Treppenstufen) zum Berg hinauf gehe, geht mir jedes Mal immer wieder das Herz auf. Der Geruch von Wald, Bratwürsten, das Gemurmel der Leute, diese Verbindung von Kirche und Biergarten bringt mir unendlich viel. Mich zieht es regelrecht die ganze Woche lang täglich auf den Berg. Die Gottesdienste und Predigten im Freien, aber auch das Einkehren halten mir tatsächlich „Leib und Seele“ zusammen. Ich schätze auch immer mehr das schon traditionelle Treffen mit der Großfamilie dort und auch mit ehemaligen Klassenkameraden. Die vier Stunden Anfahrt aus dem Westerwald nehme ich dafür sehr gerne in Kauf.“