50-jähriges Priesterjubiläum am Frohnberg gefeiert

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Erstellt: 15. August 2021 Veröffentlichungsdatum
Geschrieben von M. Moosburger

„50 Jahre Priester der Kirche Jesu Christi im Dienst an der Gemeinschaft“ feierte der aus Irlbach stammende Johann Hertl auf dem Frohnberg. Noch immer helfe er gerne als Ruhestandspfarrer in der Pfarreiengemeinschaft Mainburg-Sandelzhausen-Oberempfenbach in der Hallertau aus, doch seine Heimat bleibe in der Pfarrei Hahnbach, versicherte er. „Begeistert und missionarisch Kirche sein“ war sein Predigtthema am Vorabend des Hochfestes Mariä Himmelfahrt.

In seiner Predigt zog der Pfarrer Parallelen von Kirche und TÜV, zwischen sakral und profan. Beide wollten sie missionarisch, schützend, verantwortungsbewusst, visionär und kompetent sein. Gut passe dazu das Evangelium mit dem Besuch Marias bei Elisabeth, der so genannten Heimsuchung Mariens und das dort festgemachte Magnifikat der Gottesmutter. Maria habe sich von einem Wort Gottes treffen lassen, von dem sie Leben erwartete und mit dem sie leben konnte. damit habe Jesus Gesandt-Sein bereits im Mutterleib begonnen. Jener Lobpreis Gottes durch Maria könne auch heute noch die Menschen zum Leuchten, zum Scheinen bringen, da dieses Gesicht Marias Mut und Hoffnung vermittle.

Dieses Einander-Anschauen von Glaubenden eröffne weiterhin eine Vision, in der Menschen der Welt zeigten, dass sie noch zu retten sei, da Jesus diese ja bereits gerettet habe. Diese Vision, die man seit frühester Zeit als „Himmelfahrt“ zu beschreiben versuche, drücke die Hoffnung aller Christen auf den Himmel aus. Und solche hoffnungsvollen Menschen würden gerade derzeit dringend gebracht, fuhr er fort. Denn engagierte, couragierte Christen seien gelebte Ermutigung in so vielen Bereichen. Sie würden dafür stehen und arbeiten, dass die Botschaft von der einen Welt, in der Leben unverfügbar sei, die Welt weiter trage. Auch gelte es die Spaltung der Kirche, die von immer weniger Menschen verstanden werde, so Hertl, zu überwinden. Grund dieser „großartigen Vision“ sei ja der eine Jesus Christus, „der lebt und ins Leben gehöre“.

Gegenseitiger Dank der Pfarrer Hertl und Schulz, das Segnen der Kräuterbuschen und der Wettersegen beendeten die Eucharistiefeier.

Pfarrer Hertl bei seiner Predigt am Ambo