Zum 30. Mal feierten Behinderte und Kranke auf dem Frohnberg ihren besonderen Gottesdienst. Hannelore Schuster dankte im Namen der Behindertengruppe des Kneippvereins Pfarrer Dr. Schulz für seine aufrichtenden Worte, den Priestern Hans Peter Heindl und Christian Preitschaft für Konzelebration und Spenden der Krankensalbung am Ende der Eucharistiefeier und Diakon Dieter Gerstacker für die Assistenz am Altar. Das Nachwuxorchester mit Verstärkung der „Spätzünder“ der Hahnbacher Marktbläser begleitete unter der Leitung von Stefanie Daubenmerkl perfekt den Volksgesang.

Eingangs betonte Dr. Christian Schulz, dass Jesus alles Leiden verwandeln könne. Der Blick auf sein Leben und Sterben vermittle vielen eine neue Sicht, gerade auch den Kranken. Alle dürften darauf vertrauen, dass „am Ende alles gut“ werde, da Jesus niemanden vergesse. „Einst werden alle Tränen abgewischt und alles heil sein“, versicherte der Seelsorger.

Sich um Kranke und Sterbende zu kümmern, sei „Mitte des priesterlichen Tuns“. Auch er selber sei oft der Beschenkte nach Krankenbesuchen, gerade dann, wenn er die Zusage Jesu aussprechen dürfe: „Ich werde dich trotz aller Unheilerfahrungen nicht im Stich lassen“. Dann bekomme alles Sinn und ein Durchtragen mit dem Gott, der „Ich bin da“ heiße, werde möglich. Das Zusprechen von Vergebung könne sehr wohl innerlich aufrichten, wusste er. Viele spürten dann, dass der Lebensweg wohl vorbereitet in die Arme Jesu führe, der sein „Du bist gerettet und erlöst“ für alle Zeit bleibend versprochen hat.

Krankensalbung könne dann sogar durchaus als „Krönung des Lebens“ gesehen werden, besonders dann, wenn vorher das Leben betrachtet und vor den Herrn gebracht worden sei. „Warten sie nicht zu lange!“, mahnte Dr. Schulz und „scheuen sie sich auch nicht, einen Priester selber anzurufen. Dieser ist danach oft selber der Gestärkte und Beschenkte, der mit dem Kranken weitergehen dürfe auf Jesus hin, der uns alle erwartet“.

Das Nachwuxorchester mit Verstärkung der „Spätzünder“ der Hahnbacher Marktbläser unter Leitung von S. Daubenmerkl
Pfr. Heindl (li) und Pfr. Dr. Schulz beim Spenden der Krankensalbung

 

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